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  Energieeinsparungsverordnung (EnEV) §§ 9, 13
Artikel   Energieeinsparungsverordnung (EnEV) §§ 9, 13
Verfasst von Deiwick am 29.08.2014 - 11:35 Uhr

Nachrüstungspflicht für Heizung bei Eigentümerwechsel Energiebedarfsausweis

Die am 1.1.2002 in Kraft getretene Energieeinsparverordnung (EnEV – BGBl. 2001 I, 3085 – vgl. Gutachten DNotI-Report 2002, 41) bringt auch Änderungen für bestehende Gebäude. So müssen vor dem 1.10.1978 eingebaute Heizkessel grundsätzlich bis zum 31.12.1006 außer Betrieb genommen werden (§ 9 Abs. 1 EnEV). Ungedämmte Warmwasserleitungen sowie nicht begehbare, aber zugängliche oberste Geschossdecken müssen ebenfalls bis zum 31.12.2006 wärmegedämmt werden (§ 9 Abs. 2 und 3 EnEV). Diese Nachrüstungspflichten gelten für (teilweise) selbstgenutzte Ein- oder Zwei-Familien-Häuser nur dann, wenn ab dem 1.2.2002 ein Eigentumswechsel erfolgte. Der Erwerber eines selbstgenutzten Hauses mit einer Heizungsanlage von 1978 oder früher oder mit nicht gedämmten Leitungen muss daher bis zum Jahresende 2006 Heizung und Wärmedämmung entsprechend nachrüsten.

Ein Energiebedarfsausweis, der die Berechnung zum Energiebedarf des Gebäudes zusammenfasst, ist nach § 13 Abs. 1 und 2 EnEV für zu errichtende bzw. für wesentlich zu ändernde Gebäude zu erstellen. Dieser Energiebedarfsausweis ist Käufern oder Mieter usw. auf Verlangen zur Einsichtnahme zugänglich zu machen (§ 13 Abs. 4 EnEV).

Quelle: DNotl-Report 2002


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