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  Schlau mit Holz
Artikel   Schlau mit Holz
Verfasst von Deiwick am 29.08.2014 - 11:36 Uhr

Wer die Tipps im Umgang mit Kaminöfen beachtet, heizt effizient und umweltschonend.

Wärmespender und Blickfang zugleich: Kaminöfen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Ihre hochmoderne Verbrennungstechnik macht sie zu effizienten Wärmelieferanten. Wer ein paar Regeln beachtet, heizt mit Holz ausgesprochen umweltschonend und holt das Optimum an Wärme aus dem nachwachsenden Rohstoff heraus.

Je nach Modell verwenden Kaminofenbesitzer Scheitholz, Braunkohle- und Holzbriketts oder Pellets. Beim Heizen mit Holz gehört in den Kaminofen nur naturbelassenes Scheitholz, es darf also weder kunststoffbeschichtet noch lackiert sein, weil beim Verbrennen sonst giftige Gase entstehen. Außerdem müssen die Scheite möglichst trocken sein, denn feuchtes Holz verbrennt schlechter und rußt. Wenigstens zwei bis drei Jahre sollte das Scheitholz an einem vor Regen geschützten und gut belüfteten Platz lagern, bevor es in den Ofen kommt.

Wer mit seinem Auto losfährt, gibt kein Vollgas – dasselbe Prinzip gilt für das Anheizen von Kaminöfen. Deshalb zum Entzünden des Feuers nur zwei bis drei Holzscheite sowie Kleinholz und Zündhilfen (zum Beispiel Buderus Feuerwürfel) in den Kaminofen legen. Auch beim Nachlegen von Scheitholz hilft viel nicht immer viel. Der Brennraum darf für eine maximale Wärmeausbeute nur bis knapp unter die Hälfte gefüllt werden. Dabei unbedingt die Angaben des Herstellers beachten, weil die richtige Füllmenge vom Modell abhängt. Grundsätzlich sollten Kaminofenbesitzer das Holz nicht höher als den Stehrost stapeln, damit die Scheite nicht gegen die Glasscheibe fallen.

Wer mit Holzpellets heizt, muss bei Kaminöfen nur ein- bis zweimal die Woche an Nachschub denken: Die Pellets werden durch eine Öffnung in der oberen Abdeckplatte in den Brennstoffbehälter geschüttet. Der Vorrat reicht beim Buderus blueline Pellet_1 – je nach eingestellter Heizleistung – für 14 bis 35 Stunden behagliche Wärme.

Grundsätzlich sollte das Feuer immer vollständig abbrennen. Wer es löscht, riskiert sowohl Schäden am Kaminofen als auch verstärkte Rußablagerungen. Bezieht der Kaminofen den zur Verbrennung notwendigen Sauerstoff direkt aus dem Raum, versteht sich regelmäßiges Lüften fast von selbst. Es gibt jedoch auch Modelle, die ihre Verbrennungsluft von außen erhalten, wie der blueline Nr. 9 und der blueline Nr. 10 von Buderus. Wenn dann noch der Schornsteinfeger wenigstens einmal im Jahr zur Kontrolle kommt, steht effizientem und umweltschonendem Heizen nichts im Weg.



Heizen mit Kaminöfen: Wer einige wenige Regeln beachtet, heizt besser.

Quelle: Buderus


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